
Magdalena Frey ist Foto- und Videokünstlerin. Durch das Objektiv der Kamera richtet sie ihren Blick von Außen auf die weibliche Gestalt. Durch ihr weiblich geprägtes Denken, das um die Geschichte des männlichen Blicks auf die Frau im Verlauf der (Kunst)Geschichte weiß, weist sie sensibel hin auf die Brüchigkeit der Selbstverständnisses, das sich dann ergibt, wenn der Eigenwahrnehmung unterstellt wird, sie müsse sich an Regeln anpassen, die den eigenen Gefühlen widersprechen. Der Kunstverein Grünspan widmet sich dem Dialog zwischen den Generationen zeitgenössischer Künstlerinnen. Mit Iris Kohlweiss und Hanna Hollmann zeigen wir zwei Künstlerinnen, die im Gegensatz zu Magdalena Frey graphisch arbeiten. Magdalena Frey und ihre Generation an Frauen, die sich ans Benennen dessen machten, was bis dahin ein Tabubruch war, kann mit der ihr eigenen Ruhe auf die nächste Generation an Künstlerinnen blicken, die sich sicher fühlen. Und geborgener als die Frauen der Generationen zuvor.
Quelle: feratel-deskline
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