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Elisabeth und Elmar Trenkwalder entfalten in der dreieckigen Sonderausstellungshalle einen eindrucksvollen künstlerischen Kosmos zwischen Realität und Imagination. Ausgehend vom Realen schaffen sie Werke, die als bewusste Überschreitung unserer Wirklichkeit verstanden werden können. Die monumentalen Skulpturen Elmar Trenkwalders (1959) beeindrucken durch ihre opulente, architektonische Formensprache und eine kraftvolle, detailreiche Rhythmik. Organische und architektonische Elemente verschränken sich zu dynamischen Gebilden, die trotz ihrer Massivität in ständiger Bewegung zu sein scheinen. Symmetrie dient dabei als zentrales Ordnungsprinzip, wird jedoch bewusst gebrochen und in ein spannungsreiches Gleichgewicht überführt. Farbe, Licht und Raum wirken wesentlich an der Erscheinung der Arbeiten mit und lassen sie je nach Perspektive immer wieder neu erfahrbar werden. Auch in der Malerei von Elisabeth Trenkwalder (1961) spielt das Ornament eine tragende Rolle. In komplexen, häufig ...
Quelle: feratel-deskline