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Seit Ende April 2026 präsentiert das Museum Liaunig eine Auswahl von rund 100 Portraitminiaturen, darunter zahlreiche Neuerwerbungen und bisher unveröffentlichte Werke. Miniaturen sind kleinformatige, meist in lichtempfindlicher Aquarelltechnik gemalte Portraits, die vom 16. bis ins 19. Jahrhundert als persönliche Bildnisse dienten – vergleichbar mit heutigen Fotos. Aufgrund ihrer Empfindlichkeit werden sie selten öffentlich gezeigt. Das Museum Liaunig zählt zu den wenigen Häusern weltweit, die eine größere Anzahl dieser Werke dauerhaft zugänglich machen. Die Sammlung Liaunig umfasst Arbeiten aus bedeutenden historischen Epochen, darunter der englische Bürgerkrieg, die Französische Revolution und die Napoleonischen Kriege. Vertreten sind unter anderem Werke namhafter Künstler wie Peter Oliver, Samuel Cooper oder Rosalba Carriera sowie seltene französische Miniaturen des 17. Jahrhunderts. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem 18. und frühen 19. Jahrhundert mit Beispielen aus Rok...
Quelle: feratel-deskline