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Der österreichische Künstler Fritz Martinz (1924-2002) war eine zentrale Figur des Wiener Realismus und gehörte neben Alfred Hrdlicka, Rudolf Schönwald und Georg Eisler zur Gruppe der engagiert gesellschaftskritischen Realisten. Bedingt durch seine Vorliebe zur zeichnerisch-malerischen Tätigkeit, trat er im Jahr 1939 in die Kunstgewerbeschule Graz ein. 1943 wurde die Ausbildung durch die Einberufung zum Kriegsdienst unterbrochen. Nach entbehrungsreichen Kriegsjahren wandte er sich nach 1945 der gegenständlichen Malerei zu und ging 1947 an die Akademie der bildenden Künste ein Wien. 1960 trat Martinz mit seinem Werk an die Öffentlichkeit. Auf dem Land aufgewachsen, entwickelte der Künstler schon früh eine enge Verbindung zur Natur und zur Tierwelt. Besonders das Pferd – ein seit Jahrtausenden in der Kunst präsentes Motiv – nimmt in Martinz’ Arbeiten, neben der menschlichen Figur, eine zentrale Rolle ein. Durch seine intensiven künstlerischen wie gesellschaftlichen Erfahrungen, schi...
Quelle: feratel-deskline