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"Als ein kleines Paket die Geschichte veränderte…"70 Jahre Ungarnaufstand und die Hilfe von CARE1955, im Jahr des Abzugs der Besatzungsmächte, wird das vorerst letzte Versorgungspaket nach Österreich geschickt – der Wiederaufbau ist getan und innerhalb des Vorstandes von CARE entfacht eine heftige Diskussion, wie es mit der Hilfsorganisation nun weitergehen soll. Während mehrere Vorstandsmitglieder den Auftrag von CARE als erloschen sehen und die europäischen Verteilerzentren von CARE schließen möchten, setzen sich deren Kontrahenten für den Fortbestand von CARE ein. Der Fokus soll fortan jedoch auf den Entwicklungsländern liegen. Doch nur ein Jahr später im Herbst 1956, sieht alles anders aus. Das CARE-Paket erlebt seine Wiedergeburt als im Zuge des Ungarnaufstandes rund 200.000 Menschen nach Österreich flüchten. Für das Burgenland und seine Landeshauptstadt Eisenstadt ist dies eine besondere Herausforderung. Die riesige Flüchtlingswelle über die Grenze nach Österreich rückt das Burgenland und auch Eisenstadt in den Fokus des internationalen Interesses. Die Bewältigung des Flüchtlingsstromes und die Versorgung der Menschen ist eine hohe logistische Herausforderung, auf die man nicht vorbereitet ist. Von Wien aus leistet CARE Hilfe für die Flüchtlinge aus Ungarn. Das letzte CARE-Paket dieser Zeit kann in der Stadtvilla besichtigt werden. Über dieses geschichtsträchtige Ereignis spricht Bürgermeister Thomas Steiner mit Vertretern von CARE Österreich, Historikern und Flüchtlingskindern von damals, die in Eisenstadt eine neue Heimat fanden.Freier Eintritt!Anmeldung ist unbedingt erforderlich!E-Mail: stadtvilla@eisenstadt.at oder T: +43 2682 21600
Quelle: neusiedlersee.com