
Rottenburger DomsingknabenDie Rottenburger Domsingknaben wurden 1960 auf Initiative des damaligen Domkapellmeisters Harald Kugler gegründet. Der junge Chor entwickelte sich in den folgenden Jahren durch konsequente Aufbauarbeit zu dem leistungsfähigen und vielseitigen Klangkörper, der er heute ist.Seit 2016 liegt die Leitung aller Chöre der Domsingknaben in den Händen von Domkantor Robert Kopf.Ihre Hauptaufgabe ist die musikalische Gestaltung der Gottesdienste in der Rottenburger Bischofskirche, alternierend mit dem Domchor und der Mädchenkantorei. Wie allen Chören am Dom, so obliegt auch den Domsingknaben die Pflege der gesamten abendländischen geistlichen Chorliteratur, von der Gregorianik bis zur Moderne.Aktuell bieten die Chöre der Domsingknaben rund 100 Knaben und jungen Männern eine musikalische Heimat.Neben dem liturgischen Dienst sind pflegen die Rottenburger Domsingknaben eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Stationen waren hier unter anderem bedeutende Kirchen wie die Dresdner Frauenkirche, die Kathedrale Notre Dame de Paris oder der Hamburger Michel.Robert Kopf, DomkantorRobert Kopf, 1979 in Rottweil geboren, studierte Schul- und Kirchenmusik sowie Dirigieren an der Musikhochschule Trossingen. Dort unterrichtete er ab 2002 im Rahmen eines künstlerischen Tutoriums in den Fachbereichen Theorie und Dirigieren. Seit 2011 war er als Studienrat am Spohn-Gymnasium Ravensburg und als Dozent für Kinderchorleitung, Kinderstimmbildung, chorische Stimmbildung, Chorpraxis und chorpraktisches Klavierspiel an der Hochschule des Saarlandes und an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen tätig. Für sein vielfältiges kulturelles Engagement wurde er 2010 von der Kulturstiftung Rottweil mit dem Kulturpreis ausgezeichnet. 2012 übernahm er die künstlerische Leitung der Rottweiler Münstersängerknaben und war seitdem für einen der ältesten Knabenchöre Deutschlands verantwortlich. Seit September 2016 ist er als Domkantor in Rottenburg tätig.Georg Oberauer, DomorganistGeorg Oberauer ist seit April 2023 Domorganist am Rottenburger Dom und begleitet die verschiedenen Chorgruppen in den Domgottesdiensten. Daneben unterrichtet er als Professor i.K. an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg. Von 2014 bis 2016 war er Hauptorganist der Hildesheimer Domkirche.Georg Oberauer erhielt seinen ersten Orgelunterricht bei Andreas Gassner, und studierte bereits ab dem 15. Lebensjahr als Jungstudent in der Orgelklasse von Elisabeth Ullmann an der Universität für Musik und Darstellende Kunst „Mozarteum" in Salzburg. 1998 erhielt er den 1. Preis beim Wettbewerb „Prima la Musica" in Linz und den „Förderpreis für Kunst" des Lions-Club „Pongau-Höch“.Er studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Master-Kirchenmusik-A, Diplom-Instrumentalpädagogik und Diplom-Künstlerische Ausbildung mit Hauptfach Orgel. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er im Zweithauptfach Klavier von Péter Nagy (Budapest). Desweiteren studierte er Master Musikwissenschaft an der Universität Tübingen.Eine rege Konzerttätigkeit, auch im Rahmen von internationalen Festivals, führte in bislang nach Deutschland, Österreich, Frankreich, Polen und Israel, darunter eine mehrmalige Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Staatsorchester und den Stuttgarter Philharmonikern. 2013 erfolgte für den SWR eine beachtete Rundfunkaufnahme des „Requiem op. 9“ von Maurice Duruflé in der Orgel-Solo-Fassung mit dem Kammerchor „Figure humaineʺ unter der Leitung von Denis Rouger.Alice Fuder, SopranDie Sopranistin Alice Fuder studierte Diplomgesang und Schulmusik an der Musikhochschule Trossingen bei Prof. Andreas Reibenspies und darauf aufbauend „Master Oper“ an der Stuttgarter Opernschule bei Prof. Ulrike Sonntag.Erste Erfahrungen im Bereich Oper sammelte Sie als Gast am Stadttheater Augsburg als „Barbarina“ und „Amalia-Bernadette“, sowie in den Produktionen der Stuttgarter Opernschule am Wilhelma Theater.Bei den Osterfestspielen 2015 im Festspielhaus Baden-Baden war Alice Fuder in einer Kinderfassung von Richard Strauss‘ Rosenkavalier gemeinsam mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker als „Sophie“ zu hören. In der Spielzeit 2015/16 war sie in der Produktion „Schaf“ der Jungen Oper Stuttgart im Kammertheater Stuttgart engagiert.Von 2016 bis 2018 gehörte Alice Fuder zum Solisten-Ensemble des Stadttheaters Bremerhaven. Wichtige Partien waren dort unter anderem Adele in Johann Strauss‘ „die Fledermaus“, Musette in „La Bohème“ und Marzelline in Beethovens „Fidelio“.Die intensive Auseinandersetzung mit oratorischer Literatur führte sie zu zahlreichen solistischen Erfahrungen im Bereich der geistlichen Vokalmusik, wodurch sie sich bereits ein umfangreiches Repertoire in diesem Genre erarbeiten konnte.Als freischaffende Künstlerin arbeitet sie derzeit im Opern- und Konzertbereich im gesamtdeutschen Raum sowie als Gesangspädagogin in vielfältigem Kontext.Ausführende:Rottenburger DomsingknabenRobert Kopf (Leitung)Georg Oberauer (Orgel)Alice Fuder (Sopran)
Wallfahrtskirche Tschagguns
Kreuzgasse 8
Quelle: gemeinde-registry
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