lasstreffenat
Anmelden
GASTLAND TSCHECHIEN TRIFFT AUF DAS LITERATURSCHIFF

GASTLAND TSCHECHIEN TRIFFT AUF DAS LITERATURSCHIFF

Mittwoch, 2. Dezember · 18:30Museum Arbeitswelt · tirol

Worum geht's?

Bei ermäßigten Karten ist die Vorlage der Ermäßigungsberechtigung beim Eintritt unbedingt erforderlich. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit! Jáchym Topol im Gespräch mit seiner Übersetzerin Eva Profousová: DIE HÖLLE GIBT ES NICHT Lesung & Gespräch // International: Polen Moderation: Eva Profousová Dolmetsch: wird noch koordiniert Kooperation mit dem Museum Arbeitswelt und Tschechischen Zentrum Wien Die Hölle gibt es nicht Aus dem Tschechischen von Eva Profousová Prag, am 24. Februar 2022, dem Tag des russischen Großangriffs auf die Ukraine. Tom, ein alternder Journalist, bricht mit seiner Geliebten zu einem Ausflug in die Umgebung auf. Ein südböhmisches Barockkloster verspricht Ablenkung von innerer und äußerer Konfusion: Seine Ehe ist kaputt, der Job hängt am seidenen Faden, der schwule Sohn macht ihm Sorgen. Da meldet sich die Redaktion -Point , ein angesagtes Organ, finanziert von einem undurchsichtigen Geschäftsmann mit Verbindungen nach Russland. Man braucht sofort einen Artikel über das Vertrauen der Tschechen in die Nato … Die Hölle gibt es nicht erzählt voller Komik und Verzweiflung, was aus den Hoffnungen und Träumen von 1989 geworden ist. Da taucht nicht nur die alte, sehr tschechische Geschichte wieder auf – gegen die Panzer einer Invasionsarmee ist der Einzelne machtlos. Sondern auch die akute Erfahrung: verstrickt in Liebes- und Familienchaos, wird man dem historischen Augenblick kaum gewachsen sein. Jáchym Topol , 1962 in Prag geboren und Sohn des Dramatikers Josef Topol, war nicht nur der Star des literarischen und musikalischen Underground vor 1989 sondern ist auch heute noch der bekannteste tschechische Autor seiner Generation. Als Sechzehnjähriger unterzeichnete er die Charta 77, 1985 begründete er das Underground-MagazinRevolver Revue , seine Zeit als Wehrpflichtiger verbrachte er mit anderen Intellektuellen in der Irrenanstalt, er arbeitete als Heizer und Lagerarbeiter. In den 90er Jahren studierte er Ethnologie und bereiste zwischen 1989 und 1991 als Journalist für die Wochenzeitung Respekt und Drehbuchautor Osteuropa. 1988 erschien in Samizdat sein erster GedichtbandIch liebe Dich bis zum Irrsinn, 1992/93 folgtenAm Dienstag gibt es Krieg undAusflug zur Bahnhofshalle. Seinen Durchbruch als Schriftsteller hatter er mit dem RomanDie Schwester ; es folgtenEngel EXIT ,Nachtarbeit ,Zirkuszone undDie Teufelswerkstatt . Topol lebt in Prag. www.suhrkamp.de FC: Jáchym Topol © Susanne Schleyer Eva Profousová © Anja Kapunkt

Sonstiges

Quelle: boudicca:kupfticket

Kein Ticket bekannt