
Südtirol und Estland wurden beide von den großen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts geprägt. Beide begannen das Jahrhundert als Teil eines größeren, vielvölkerigen Staates und wurden im Zuge der sich verändernden Grenzen neu geformt. Eine Grenzregion ist selten ein Ort, an dem klare Identitäten entlang einer scharfen Trennlinie aufeinandertreffen. Es ist ein Ort, an dem Zugehörigkeit vielschichtig ist, sich über Sprachen hinweg erstreckt und sich nur schwer festlegen lässt. „Drawing Lines“ bringt zeitgenössische Künstler*innen aus beiden Regionen zusammen und lädt die Betrachter*innen dazu ein, darüber nachzudenken, was man von Orten lernen kann, die mit Wandel, mit mehr als einer Geschichte und mit den daraus resultierenden Folgen gelebt haben. Ausstellung täglich von 28.08.-03.09. von 12:00 bis 14:00 und 18:00 bis 20:00 Uhr Künstler*innen:Siiri Jüris Sara Welponersilvestro geierBob Bicknell-KnightViktoria BerezinaAnne SausgruberDaniel CostaAnastasia Lemberg-Lvova
Quelle: feratel-deskline
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