
Reith im Alpbachtal/St.Gertraudi – Die „Gairer Faschingsgilde Dachtei“ führte am 11.11. um 11:11 Uhr eine neue Tradition ein, bei der symbolisch ein „Dachtei“ (Dohle) eingefangen wurde. Diese Zeremonie wurde von einer festlichen Prozession begleitet und markierte eine innovative Wende in der regionalen Faschingskultur. Traditionen entstehen meist über Jahrhunderte hinweg – doch eine bewusst neue Tradition zu schaffen, findet man selten. Dies hat sich die kleinste Faschingsgilde Tirols zur Aufgabe gemacht, die in St. Gertraudi im Unterinntal ansässig ist. Die Ortschaft, auch als „Gai“ bekannt, ist die Heimat der „Gairer Faschingsgilde Dachtei – Dachtei“. Am 11. November um Punkt 11:11 Uhr hat hier keine herkömmliche Faschingseröffnung durch Ausgrabungen stattgefunden, sondern eine Premiere: das erste Einfangen von einem „Dachtei“. Diese Aktion bezieht sich direkt auf den regionalen Faschingsruf „Dachtei – Dachtei“. „Dachtei“ steht für die Dohlen, jene schwarzen Vögel, die seit Jahrhu...
Quelle: feratel-deskline
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