
Der Klocker Förderpreis 2026 geht an Andrea Lüth (*1981, Innsbruck). Lüth arbeitet in einer Bandbreite künstlerischer Medien: Malerei, Grafik, Text, Video, Musik, Skulptur und Plastik gehören dabei zu ihrem Repertoire. Trotz dieser medialen Breite gelingt es Lüth, eine klare und wiedererkennbare künstlerische Handschrift zu bewahren. Eine Schlüsselrolle innerhalb ihres Werks nimmt der Einsatz von Text ein. Sowohl gesprochene als auch geschrieben Sprache werden nicht additiv, sondern dialogisch eingesetzt. Erst im Zusammenspiel von Bild und Sprache, in ihren Spannungen wie auch Übereinstimmungen, entfaltet sich die volle inhaltliche Tiefe von Lüths künstlerischer Arbeit.
Quelle: feratel-deskline
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