
Das österreichische Frauenkollektiv Rabtaldirndln fragt nach seinen Wurzeln. Was wirkt in ihnen: Gefühle, Ängste, Vorlieben. Woher kommt das alles, haben Ahninnen Spuren hinterlassen? Beginnen wir mit der Vergangenheit und mit den Müttern. Wie sehr entsprechen die vier Mütter dem, was mit dem Urbild der Mutter verbunden wird? Was hatten sie für Erwartungen an sich als Mutter? Wie sehr ist ihnen gelungen, was sie sich vorgenommen haben? Oder haben sie sich vielleicht gar nichts vorgenommen? Und was ist das überhaupt: «die Mutter»? Die Rabtaldirndln befragen ihre Mütter ohne Scham, ohne Tabus. Sie legen sich auf das mütterliche Sofa und graben sich in den weiblichen Urschlamm. Die Mutter – ein Ideal, das gefühlt so alt ist wie die gesamte Menschheitsgeschichte. Die Mutter ist die Rolle, in der sich eine Frau in einer patriarchalen Welt ihre Daseinsberechtigung verdient (hat). Das muss man mal so aussprechen, dieses Gedankengut aus grauen und nicht ganz überwundenen Vorzeiten. Wie ge...
Quelle: feratel-deskline
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