
One Hundred Things Twice Ryan Ganders One Hundred Things Twice präsentiert sich als Bestandsaufnahme möglicher Wirklichkeiten: Dinge, die sich immer wieder neu denken lassen. Entwickelt für das Jahresprogramm CAPTCHA Realism des Salzburger Kunstvereins, entfaltet sich die Ausstellung durch Paare, Echos, beinahe Übereinstimmungen und feine Verschiebungen. Die klassische Logik lehrt uns, dass alles entweder ist oder nicht ist. Ein Körper ist entweder hier oder dort. Eine Aussage ist entweder wahr oder falsch. Doch Ryan Ganders Praxis widmet sich seit Langem genau jenen Momenten, in denen diese Gewissheit ins Wanken gerät. Seine Werke spielen oft mit dem kurzen Moment, bevor sich eine Bedeutung festigt. Sie fragen danach, was geschieht, wenn sich ein Ding nicht in einer einzigen Beschreibung erschöpfen lässt.
Quelle: feratel-deskline
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