
Einst verboten Meister ihren Gesellen und Lehrbuben die Verwendung von künstichem Licht (Kerzen, Öllampen). Und zwar so lange in den Herbst hinein, bis die Dämmerung so früh hereinbrach, dass es einfach nicht mehr anderes ging. Am Liachtbratlmontag wurde wieder künstliches Licht verwendet. Seither wir am ersten Montag nach "Michaeli" (29. September) Liachtbratl gefeiert. Das Liachtbratl war einst ein simpler Braten, den der Meister seiner Belegschaft als Dankeschön fürs Lichtsparen schenkte. Heute wird daran angelehnt Schweinebraten mit Knödel serviert. Der Liachtbratlmontag wird von einigen Almhüten auf der Postalm mit köstlichen Braten sowie Musik und Tanz gefeiert.
Quelle: feratel-deskline
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