Mit einer Lesung aus ihrer soeben erschienenen ART-Biografie „UCKI KOSSDORFF – der verdichtete Mensch“ und einer Ausstellung mit Lesung im Seeschloss Ort schlägt die gebürtige Gmundnerin einen besonderen Bogen zwischen Herkunft und Gegenwart. Es ist eine Rückkehr an jenen Ort, an dem sich früh ihre Beziehung zum Material Ton entwickelte – in eine Stadt, die seit Jahrhunderten für Keramik und Bildhauerei steht. Ucki Kossdorff zählt heute zu den profiliertesten österreichischen Bildhauerinnen. Ihr Werk kreist seit jeher ausschließlich um den Menschen: um Würde und Verletzlichkeit, Nähe und Distanz, Erinnerung und Identität. Bekannt wurde sie zunächst durch ausdrucksstarke, naturalistische Figuren und Porträts. Im Laufe ihres Schaffens entwickelte sie eine unverwechselbare Formensprache, in der sie menschliche Körper auf ihre elementare Essenz verdichtet – kraftvolle, blockhafte Skulpturen, die weit über das Sichtbare hinausweisen. Diese außergewöhnliche künstlerische Entwicklung dok...
Quelle: feratel-deskline
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