Sound Of Pfingsten: Mozarts Zauberflöte trifft Andalusien
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Sound Of Pfingsten: Mozarts Zauberflöte trifft Andalusien findet am Samstag, 23. Mai 2026 um 17:00 Uhr in Pfarrkirche Traunkirchen in Klosterplatz 1;2, 4801 statt. Die Veranstaltung zählt zur Kategorie Musik.
Internationale Kammermusik Traunkirchen Pfingstkonzerte 2026 Mozarts Zauberflöte trifft andalusischen Liebeszauber Ein Konzert zu Ehren des 150. Geburtstages von Manuel de Falla (1876-2026) Yvonne Timoianu - Violoncello Alexander Preda - Klavier W. A. Mozart - Serenade D-Dur KV 250 „Haffner Serenade“ Mozarts Haffner Serenade D-Dur KV 250 entstand 1776, als Auftragswerk des wohlhabenden Salzburger Mäzen Sigmund Haffner, zur Hochzeit von dessen Schwester Maria Elisabeth.Weniger bekannt ist allerdings die Tatsache, dass Wolfgang Amadeus diese Musik ursprünglich für die Hochzeitsfeier seiner Schwester Maria Anna (besser als Nannerl bekannt) komponierte. Die Serenade umfasst in ihrer vollen Länge 8 Sätze - sie wird meistens verkürzt. In Traunkirchen werden drei Sätze zu hören sein: Andante / 2. Menuetto / 3. Rondo Yvonne Timoianu hat diese Musik für Cello bearbeitet und bereits mit viel Erfolg bei einigen internationalen Festivals zusammen mit Alexander Preda am Klavier aufgeführt. Der bekannteste der Sätze ist sicherlich das ausgelassene Rondo-Allegro, das den Virtuosen Fritz Kreisler sogar zu einer eigenen Bearbeitung anregte. Manuel de Falla - Canciones populares Españolas 1.El paño moruno 2.Nana 3.Canción 4.Asturiana 5.Jota aragonesa 6.Polo Der berühmte Manuel de Falla (1876-1946) leugnete nie seine starke Affinität zu der authentischen Folklore seiner spanischen Heimat.Allerdings benutzte er diese populären Melodien und Rhythmen nie direkt in seinen Werken. Er zog es vor, volksnahes Themenmaterial je nach Bedarf selbst zu erfinden. Er übernahm eher den “Geist” des musikalischen Quellenmaterials als den “Buchstaben” - wie der Komponist es einmal formulierte. Die “Spanische Suite” aus dem Jahre 1914 hat de Falla in der Originalfassung für Singstimme und Klavier komponiert. „Die hier eingespielte Instrumentalfassung von Yvonne Timoianu, basierend auf einer Adaptation des französischen Cellisten Maurice Maréchal, bereichert den ursprünglichen Vokalpart durch einige cellogerechte Detailwendungen , die den klanglichen Reiz der Stücke noch erhöhen.“ (Luxemburger Wort) W. A. Mozart - Suite „Papageno“ über Melodien aus der Zauberflöte 1.Der Vogelfänger bin ich ja 2.Bey Männern welche Liebe fühlen 3.Das klinget so herrlich 4.Der Hölle Rache 5.Ein Mädchen oder Weibchen Die Suite „Papageno“ über Arien aus Mozarts Zauberflöte basiert auf Mozarts Bearbeitung für zwei Violinen oder zwei Flöten, erstmals 1792 erschienen. Unsere neu entstandene Bearbeitung für Violoncello und Klavier versucht allerdings, unter Berücksichtigung der spezifischen technischen und expressiven Möglichkeiten beider Instrumente und der Besonderheiten der Originalpartitur der Oper dieser kostbaren Musik im vollen Umfang gerecht zu werden. Das Violoncello bekommt eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Qualität des vollen Tonumfanges mit den unterschiedlichsten „Gesangsstimmen“ - vom Bass über Bariton und Tenor bis hin zum höchsten Koloratur Sopran - unter Beweis zu stellen. Auf der ständigen Suche nach neuen technischen und musikalischen Herausforderungen hat sich die Cellistin erlaubt, sogar den Klang der Celesta und des Glockenspiels, durch Verwendung von Doppelgriffen und natürlichen und künstlichen Flageoletts, nachzuahmen („es klinget so herrlich“). Die Cellisten und Pianisten der zukünftigen Generationen können sich über ein schönes, neues und virtuoses Repertoire freuen! Manuel de Falla - Suite aus dem Ballett „El Amor Brujo“ (Der Liebeszauber) 1.Pantomima 2.Canción del amor dolido (Gesang vom gebrochenen Herzen) 3.Danza del terror (Tanz des Schreckens) 4.El círculo mágico (Der Zauberkreis) 5.Danza del fuego (Ritueller Feuertanz) Manuel de Fallas Suite aus dem Ballett „El Amor Brujo“ umfasst sowohl eine reiche Palette der spezifischen Klangbilder Andalusiens, als auch eine authentische Hommage des Komponisten an den legendären „Cante jondo.“ Darunter versteht man meist die ernsten, ursprünglicheren Formen des andalusischen Flamenco, mit den typisch obsessiven ostinaten Rhythmen und den verzierten Gesängen, die auf sehr alte maurische und orientalische Einflüsse hindeuten. Diese ursprüngliche Kraft, die unbändige Leidenschaft sowie die Magie und die Tragik des „Cante jondo“ werden allerdings in eine erlesene und edle Musiksprache voller impressionistischer Raffinesse und Originalität umgewandelt. Es ist Tonkunst voller Magie, Mysterium und Leidenschaft!