
Bild: © Toni Suter / T+T Fotografie · wels.at/kulturinwels
Die Gräfin Margit von Batthyany hatte auf Schloss Rechnitz die lokalen SS- und Gestapo-Männer zu einem so genannten Gefolgschaftsfest eingeladen. Zeitgleich wurde eine Massenerschiessung beim nahe gelegenen „Kreuzstadel“ vorbereitet. 180 jüdische Zwangsarbeiter, die für die Deportation ins Landesinnere zu entkräftet waren, wurden schließlich von einer Gruppe Festgäste erschossen. Schon wenige Tage später brannte Schloss Rechnitz und die Gräfin floh vor der Roten Armee mit zwei Begleitern. Ihr Ziel: die Schweiz.Die Boten bleiben zurück und mit ihrem Wissen allein. Elfriede Jelinek lässt in ihrem Stück viele Quellen ineinanderfließen. Hier steht eine Botin stellvertretend für alle. Eine Zofe ohne Herrin? Die Herrin als Zofe?
Minoriten Wels
Veranstalter: Stadt Wels, Kultur und Wissen
Quelle: feratel-deskline
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