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Während der Zeit des Nationalsozialismus waren schriftliche Nachrichten – Briefe und Postkarten – ein alltägliches Kommunikationsmittel. Dass dies auch in und um die Konzentrationslager der Fall war, ist wenig bekannt und soll in diesem Rundgang thematisiert werden. Häftlinge konnten in sehr eingeschränktem Maß zensierte Nachrichten senden und erhalten, sie kommunizierten in Ausnahmefällen schriftlich untereinander, aber auch die Wachmannschaft nutzte diese Kommunikationsform. Der Rundgang beschäftigt sich mit unterschiedlichsten Facetten erhaltener Schriftstücke: So sind sie etwa Zeugnis der Verzweiflung, manchmal des ungebrochenen Überlebenswillens, oder geben Einblick in die Sichtweisen des Wachpersonals.Referentin: Jutta Steinmetz-Walz (pädagogische Mitarbeiterin KZ-Gedenkstätten Mauthausen und Gusen)Treffpunkt: KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Besucher*innenzentrumErinnerungsstraße 1, 4310 MauthausenAnmeldung unbedingt erforderlich unter:education@mauthausen-memorial.org07238/2269-1...
Quelle: feratel-deskline