KOMBITICKET: o.heimArt-Festival Eröffnung + Matinee
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KOMBITICKET: o.heimArt-Festival Eröffnung + Matinee findet am Donnerstag, 11. Juni 2026 um 17:30 Uhr in Ottensheim statt. Die Veranstaltung zählt zur Kategorie Kultur & Bühne. Das Event läuft bis zum Sonntag, 14. Juni 2026.
Bei ermäßigten Karten ist die Vorlage der Ermäßigungsberechtigung beim Eintritt unbedingt erforderlich. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit! Eröffnung: 11.06.26, 19:30 - 21:00 Uhr Konrad Paul Liessmann im Gspräch mit Michael Köhlmeier - Was nun? Eröffnung des o.heimArt-Festivals 2026: Was nun? Philosophische Reflektionen zwischen Konrad Paul Liessmann und Michael Köhlmeier Eine Kooperation mit der Communale2026 und dem oheimArt-Festival: Mut zum Zaum Kuma Was nun? Wie orientiert man sich in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist? Im intensiven Austausch zwischen dem Philosophen Konrad Paul Liessmann und dem Schriftsteller Michael Köhlmeier entsteht eine scharfsinnige Analyse unserer Gegenwart. Liessmanns unbestechlicher Blick auf die Krisenrhetorik trifft auf Köhlmeiers erzählerische Perspektive. Gemeinsam hinterfragen sie Überzeugungen von der Freiheit bis zur Moral, die heute zur Disposition stehen. Ein tiefgründiger Dialog über die Frage, ob wir noch selbst entscheiden oder längst über uns entschieden wird. Eine notwendige Auseinandersetzung mit dem Zustand unserer Zeit. & Matinee: 14.06.26, 11:00 - 12:30 Uhr Robert Prosser- Das geplünderte Nest Literarische Matinee & Musik: Lesungen & Gespräche: Robert Prosser und Lan Sticker Das geplünderte Nest Zwischen Libanon und Tirol: Aus einer Reportage über die Graffitiszene in Beirut wird eine Reise in die dunkle Vergangenheit der eigenen Familie. Ein Roman von stiller Wucht! Größer könnte der Kontrast nicht sein: Gerade noch in Beirut, kehrt der Mann, der hier erzählt, in das Bergdorf in Tirol zurück, aus dem er stammt. Die Wintersaison ist vorbei, alles ist wie ausgestorben, in Ruhe will er an seiner Reportage über die Kunstszene im Libanon arbeiten. Doch Rami, ein Sprayer, den er auf seiner Reise getroffen hat, ruft in ihm Erinnerungen wach, die bis in seine Kindheit zurückreichen: an Lenz, einen einarmigen Maler aus Berlin, der 1944 in das Dorf kam, um zu bleiben. Damals stellte er keine Fragen, jetzt will er es genauer wissen: Und er erfährt von einem Lager für Zwangsarbeiter im Dorf, einem Versteck von Deserteuren in den Bergen und den Verstrickungen seines Großvaters Ludwig, einem der Lagerwärter. Hat Ludwig etwas mit dem Verschwinden eines ukrainischen Gefangenen zu tun, der mit der Schwester seines besten Freundes ein Verhältnis hatte? Robert Prosser studierte Komparatistik sowie Kultur- und Sozialanthropologie in Innsbruck und Wien. Autor und Performancekünstler. Für seine Romane hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a. Reinhard-Priessnitz-Preis 2014. Mit »Phantome« (2017) stand er auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschienen: »Verschwinden in Lawinen« (2023) und »Das geplünderte Nest« (2025). jungundjung.at