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Antisemitismus nach 1945 in Österreich

Antisemitismus nach 1945 in Österreich

Montag, 2. November · 19:00Wissensturm · oberoesterreich

Worum geht's?

Antisemitismus ist nicht nur ein Phänomen der Vergangenheit. Die Auseinandersetzung mit aktuellen Erscheinungsformen nach 1945 zeigt, wie wandelbar Antisemitismus ist: Von Geschichtsrevisionismus, Weltverschwörungsfantasien bis zum Israelhass entlädt sich dieser an immer wieder aktualisierten Anlässen und Themen, mitunter implizit und in Anspielungen verpackt. Auch wenn Antisemitismus verdeckt geäußert wird, erfüllt er die Bedürfnisse eines simplifizierenden Weltbildes, das zur Erklärung allen Übels und zur Abwehr von (historischer) Schuld dient. Der Vortrag von Isolde Vogel befasst sich mit den zentralen Elementen von Antisemitismus als modernefeindliche, verschwörungsmythische und grundlegend reaktionäre Welterklärung. Neben einem Überblick zu historischen Kontinuitäten und aktuellen Äußerungsformen stehen die Funktionen der immer gleichbleibenden Denkstruktur des Antisemitismus im Mittelpunkt. Isolde Vogel ist Historikerin und Antisemitismusforscherin am DÖW. Sie arbeitet schwerpunktmäßig zu Rechtsextremismus, völkischer Weltanschauung und der Geschichte und Ideologie des Nationalsozialismus, und arbeitete zuvor an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, dem Yad Vashem Archiv und als Lehrbeauftragte der Universität Wien. Eintritt frei! Moderation: Univ.-Prof. Dr. Marcus Gräser VHS Linz in Kooperation mit dem Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte und dem Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte der JKU. Gefördert aus den Mitteln der österreichischen Gesellschaft für politische Bildung Referent*in: Isolde Vogel

Wo?

Wissensturm
Kärntnerstraße 26, 4020 Linz

Sonstiges

Quelle: boudicca:linz termine

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Kein Ticket bekannt

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