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Tschaikowskis berühmte 6. Symphonie »Pathétique« steht im Zentrum des Konzerts mit der aufstrebenden Dirigentin Anna Rakitina sowie Trompeten-Weltstar Håkan Hardenberger. Pathétique! Nicht weniger als die größtmögliche dramatische Geste vollzieht das Konzert, mit dem das Bruckner Orchester Linz den Zyklus der Großen Orchester in der Saison 26–27 einläutet. Mit Pjotr Iljitsch Tschaikowskis gleichnamiger 6. Symphonie h-Moll steht eines der großen Werke der Musikgeschichte im Mittelpunkt des Programms, das mit dessen Fantasie-Ouvertüre Romeo und Julia ebenso schicksalshaft beginnt. Am Pult debütiert Anna Rakitina, eine der aufregendsten Dirigentinnen der jungen Generation, die in den vergangenen Jahren weltweit von der New York Philharmonic bis zur Sächsischen Staatskapelle Dresden reüssieren konnte. Als Solist steht ihr Håkan Hardenberger, der fraglos herausragendste Trompetensolist unserer Zeit, zur Seite: Hardenberger bringt Bernd Alois Zimmermanns Trompetenkonzert Nobody knows de trouble I see auf die Bühne, das dieser 1954 in eigenen Worten »unter dem Eindruck des (leider auch heute immer noch bestehenden) Rassenwahns« komponierte und mit dem er in genialer Verschmelzung von Barock, Moderne, Jazz und Spirituals »gleichsam einen Weg der brüderlichen Verbindung zeigen« wollte.
Quelle: boudicca:linz termine