Wird geladen...
Im Zentrum der Ausstellung stehen die 50 originalen, handannotierten Papierabwandlungen eines einzigen Gedichts. Jede Version dokumentiert eine individuelle Lektüre und macht sichtbar, wie Bedeutung im Akt des Lesens entsteht. Das Werk versteht sich als kollektives poetisches System, in dem Autor:innenschaft, Interpretation und Materialität ineinandergreifen. Ergänzend präsentiert die Ausstellung weitere ausgewählte Positionen der zeitgenössischen Poesie an der Schnittstelle zu digitaler Kunst. Die gezeigten Arbeiten untersuchen Sprache als visuelles, performatives und technologisches Medium und erweitern das Gedicht über die Seite hinaus in digitale, prozessuale und räumliche Formen. Eröffnung: Dienstag, 1. September 2026, 19:00 Uhr
Quelle: boudicca:linz termine