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Nach 26 Jahren ist das Royal Concertgebouw Orchestra endlich wieder in Linz und bringt mit seinem designierten Chefdirigenten Klaus Mäkelä Bartóks Herzog Blaubarts Burg und Dvořáks klangprächtige 7. Symphonie auf die Bühne. 26 Jahre ist es her, dass das Royal Concertgebouw Orchestra am Brucknerhaus Linz zu Gast war. Nun kehrt »the world’s greatest orchestra« (Grammophone Magazine) zurück - und das mit einem Paukenschlag: Zum einen feiert mit Klaus Mäkelä - designierter Chefdirigent des Orchesters ebenso wie des Chicago Symphony Orchestra - ein absoluter Ausnahmekünstler und einer der derzeit gefragtesten Dirigenten weltweit sein Debüt in Linz, zum anderen stehen ihm mit der Sopranistin Jennifer Johnston und dem Bassbariton Gerald Finley zwei herausragende Sänger:innen zur Seite, um Béla Bartóks einaktige Oper Herzog Blaubarts Burg in konzertanter Form auf die Bühne des Großen Saals zu bringen. »Die Burg ist alt, alt ist auch die Sage, die von ihr geht. Hört zu nun, hört.« So hebt der Prolog des Werkes an, dessen schaurig-schimmernde Erzählung rund um die sieben verschlossenen Türen der Burg Blaubarts, deren Geheimnisse dessen Ehefrau Judith zu ergründen versucht, Bartók nach allen Regeln der Kunst in überwältigende Klänge kleidete. Hinein in diese märchenhafte Klangwelt lockt dabei schon die erste Hälfte des Konzerts mit Antonín Dvořáks 7. Symphonie d-Moll, ein Werk das, so der Komponist selbst, »die Kraft haben muss, die ganze Welt zu bewegen«. Programm Antonín Dvořák // 1841–1904 Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70 // 1884–85 // Pause // Béla Bartók // 1881–1945 Herzog Blaubarts Burg. Oper in einem Akt Sz 48 // 1911 Konzertante Aufführung in ungarischer Sprache mit deutschen Übertiteln Besetzung Jennifer Johnston | Mezzosopran Gerald Finley | Bassbariton Royal Concertgebouw Orchestra Klaus Mäkelä | Dirigent Linzer Klangmenü rund ums Konzert Vorspiel 18:15, Mittlerer Saal Kurze musikalische Einstimmung mit jungen Musiker:innen und anschließende Konzerteinführung bei freiem Eintritt Konzert 19:00, Großer Saal Nachspiel Nach dem Konzert, Foyer Großer Saal Musikalischer Kommentar und spontane Gespräche zum Verweilen und Nachhorchen
Quelle: Eventim