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Die Kräuterweihe zählt zu den schönsten und ältesten Volksbrauchtümern des österreichischen Kirchenjahres. Traditionell werden am 15. August, dem Fest Mariä Himmelfahrt, Kräuterbüschel aus Wildpflanzen und Heilkräutern gebunden und in der Kirche geweiht. Der Brauch hat tief verwurzelte Bedeutung: Die gesegneten Kräuter sollen Haus und Hof schützen und wurden früher auch als Heilmittel eingesetzt. In Raxendorf, einem kleinen Marktort in Niederösterreich, wird dieser Brauch in der Dorfgemeinschaft lebendig gehalten. Die Zeremonie findet im Rahmen eines Gottesdienstes oder einer Segensfeier statt und lädt alle Interessierten ein, gemeinsam in die Stille und Dankbarkeit dieses besonderen Moments einzutauchen. Wer selbst Kräuter mitbringen möchte, kann vorher Wildkräuter oder Gartenblumen sammeln und zu einem Büschel binden. Der Eintritt ist frei.
Quelle: gemeinde-registry