
Eine Kamera ist dazu gedacht, die Realität einzufangen und die Dinge so zu filmen, wie sie sind. In diesem Projekt mit dem Titel „The Concert“ filmt die Kamera die Dinge wie sie nicht sind. "The Concert" ist eine physical theatre Solo Performance für eine Darstellerin, einen VJ, drei alte Fernseher und zwei Kameras. Die Ereignisse entfalten sich im Rahmen eines klassischen Konzerts, auf dessen Konventionen das Stück Bezug nimmt, diese jedoch nach und nach dekonstruiert. Durch Kameras, die sowohl das Vorhandene als auch das Abwesende filmen, prallen auf den Fernsehbildschirmen Live- und aufgezeichnete Bilder aufeinander und destabilisieren so die Grenze zwischen dem Realen und dem Konstruierten, zwischen dem gegenwärtigen Moment und seiner Simulation. Wenn die Realität ständig durch Bilder vermittelt wird, bleibt sie dann noch Realität – oder wird sie zu etwas völlig anderem? Dauer: ca. 45 Minuten. Credits: Konzept/Choreografie/Performance: Rebekka Pichler Video/Technische Umsetzung: Javier González Outside Eye/Kostüm: Petra Schnakenberg Musik/Sound design: Dobromir Kissyov Dirigierunterricht: Omer Shteinhart Illustration: Diego Fournier Soto
Quelle: boudicca:kupfticket
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