Bild: Johannes BitterSt. Jodok-Schmirn-Vals, Tirol
Natura2000 Schutzgebiet: Der Grauerlenwald im Valsertal Bereits 1942 wurden weite Teile des Valsertales unter Naturschutz gestellt, was zur Folge hatte, dass in diesem Tal die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Naturliebhaber, besonders Blumen- und Alpentierfreunde, kommen in diesem wohl unberührtesten Seitental des Wipptals voll auf ihr Kosten. 2001 wurde das Tal in das Programm „Natura 2000“ aufgenommen. Entwässert wird das Gebiet vom Alpeiner Bach mit vergletschertem Einzugsgebiet (Alpeiner- und Olperer Ferner) sowie vom Zeischbach, die beide zum Valserbach zusammenfließen. Das Naturschutzgebiet Valsertal umfasst alle Vegetationsbereiche von der montanen bis zur nivalen Höhenstufe. Die Südhänge sind trocken und weitgehend waldfrei und wurden seit Jahrhunderten als Bergmähder genutzt. Die Nordhänge sind bis etwa 1.900 m bewaldet; Zirbenvorkommen reichen noch weiter hinauf. Der Talboden wird landwirtschaftlich genutzt. Besonders beliebt bei Ruhesuchenden ist der idyllische Grauerlenwald mit seinen weit verzweigten, seichten Wasserläufen und romantischen Plätzchen – ein idealer Nährboden für einen unglaublichen Artenreichtum an Tieren und Pflanzen (ca. 420 Arten nachgewiesen). Auch perfekt für einen Ausflug im Sommer mit den Kindern, die an den Wasserläufen meist sehr gut aufgehoben sind.
Kommende Veranstaltungen im Umkreis von 10 km.