Bild: Monika Lechner BRM 2021Bad Kleinkirchheim / St. Oswald, Kärnten
Die Jakobskapelle wurde am Ostrand des Friedhofs der Barockkirche St. Ulrich, auf den bereits bestehenden Fundamenten der Friedhofsmauer gebaut. Der Weg in den Innenraum der Kapelle öffnet sich über das zweiflügelige Portal von Tomas Hoke. Die Kapelle weist eine markante architektonische Gliederung auf, sichtbar im Materialwechsel von Holz zu Sichtbeton und zu Glas. Der Innenraum ist dreigeteilt und beginnt mit dem Versammlungsraum, einem Holzriegelbau in Schiffform. Der “Bauch des Schiffes” ist ein geschlossener Ort der Ruhe und Konzentration. Der "Torbau" wurde aus Stahlbeton erbaut und diente als Untergrund für das Bildprogramm des Malers Armin Guerino. Zwei Themen stehen dabei im Zentrum: Die Jakobsleiter und die Labyrinthverdoppelung als Träger der Metamorphose des menschlichen Seins. Die Malerei erstreckt sich über die gesamte Sichtbetonwand.Der Durchbruch in der großen Wand führt nach Osten hin in das räumliche Zentrum des Baus, einen 2,40 x 2,40 m großen Glaskubus, dem Ort der Aufbahrung. Ungestört vermag das Licht in den Raum einzudringen, es wird reflektiert und gebrochen und verleiht der Kapelle eine besinnliche Atmospähre.
Kommende Veranstaltungen im Umkreis von 10 km.