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Schumann trifft Dvořák: Symphonieorchester Vorarlberg mit Marzena Diakun im Montforthaus
Kultur & Bühne5 Min. Lesezeit

Schumann trifft Dvořák: Symphonieorchester Vorarlberg mit Marzena Diakun im Montforthaus

Cellokonzert und „Aus der Neuen Welt“: ein romantischer Novemberabend im Montforthaus Feldkirch

Samstag, 28. November 2026, 19:30 Uhr (Zweittermin am 29. November 2026, 17:30 Uhr, im Festspielhaus Bregenz)Montforthaus Feldkirch, Großer Saal

Draußen legt sich die frühe Novemberdunkelheit über die Feldkircher Altstadt, drinnen im Montforthaus stimmt das Orchester die Instrumente. Am 28. November 2026 lädt das Symphonieorchester Vorarlberg zu seinem dritten Abo-Konzert der Saison 2026/27, und das Programm verspricht große Romantik. Am Pult steht die polnische Dirigentin Marzena Diakun, als Solist tritt der Münchner Cellist Sebastian Klinger auf. Zuerst erklingt Robert Schumanns leidenschaftliches Cellokonzert, danach führt Antonín Dvořák mit seiner berühmten Neunten Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ über den Atlantik.

Auf einen Blick

Datum
Samstag, 28. November 2026, 19:30 Uhr (Zweittermin am 29. November 2026, 17:30 Uhr, im Festspielhaus Bregenz)
Ort
Montforthaus Feldkirch, Großer Saal
Genre
Klassik, Symphoniekonzert (Abo-Konzert 3 der Saison 2026/27)
Eintritt
Einzelkarten je nach Kategorie 37 bis 79 €, U35-Tarif 20 €, Ermäßigungen verfügbar
Kapazität
Großer Saal mit bis zu rund 1.150 Plätzen
Festival seit
1984 (Gründung des Symphonieorchesters Vorarlberg)
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Das Symphonieorchester Vorarlberg: ein Orchester aus der Region für die Region

Nachdem das 1945 gegründete Vorarlberger Funkorchester bereits 1959 aufgelöst worden war, fehlte dem Land lange ein professioneller Orchesterbetrieb. Diese Lücke schloss 1984 die Gründung des Symphonieorchesters Vorarlberg. Erster Chefdirigent war Christoph Eberle, der das Ensemble bis 2005 prägte. Ihm folgte Gérard Korsten, der bis 2020 Chefdirigent war und heute Ehrendirigent ist. Seit 2020 leitet Leo McFall das Orchester. Das SOV arbeitet projektbasiert mit einem Stamm von rund 120 Musikerinnen und Musikern, etwa 80 Prozent davon stammen aus Vorarlberg und den angrenzenden Regionen in der Schweiz, in Liechtenstein und am deutschen Bodensee. Seit 1994 finden die Abo-Zyklen sowohl im Festspielhaus Bregenz als auch in Feldkirch statt, seit 2002 gibt es zusätzlich Konzerte im Bregenzerwald. Kooperationen mit den Bregenzer Festspielen, der Schubertiade und dem Vorarlberger Landestheater unterstreichen die Bedeutung des Orchesters für das Kulturleben im Land. Die Saison 2026/27 umfasst sechs Abo-Konzerte, unter anderem mit Leo McFall, Sascha Goetzel und Gérard Korsten.

Programm-Highlights

Das Konzert wird am Folgetag, 29. November 2026, um 17:30 Uhr im Festspielhaus Bregenz wiederholt. Ob es eine Konzerteinführung gibt, erfahren Sie auf der Konzertseite von sov.at.

Highlights

Symphonieorchester Vorarlberg
Marzena Diakun (Dirigentin)
Sebastian Klinger (Violoncello)

Was Sie an diesem Konzertabend erwartet

Der Abend verbindet zwei Meisterwerke der Romantik. Schumann schrieb sein Cellokonzert laut SOV-Programmtext 1850 „mit Begeisterung in nur zwei Wochen“, kurz nachdem er Musikdirektor in Düsseldorf geworden war. Mit Sebastian Klinger interpretiert es ein Cellist, der elf Jahre Solocellist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks war und auf einem Instrument von Camillus Camilli aus dem Jahr 1736 spielt. Nach der Pause folgt Dvořáks Neunte, entstanden während seiner Zeit als Direktor des New Yorker Konservatoriums und inspiriert von Spirituals und indigener Musik. Marzena Diakun, die unter anderem von 2021 bis 2024 Chefdirigentin des Orquesta y Coro de la Comunidad de Madrid war, bringt internationale Erfahrung ans Pult. Der moderne Große Saal des 2015 eröffneten Montforthauses bietet dafür den passenden Rahmen.

  • 1Schumanns Cellokonzert a-Moll op. 129, in nur zwei Wochen komponiert
  • 2Dvořáks Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“, einer der großen Publikumslieblinge der Klassik
  • 3Solist Sebastian Klinger auf einem Cello von Camillus Camilli (Mantua 1736)
  • 4Dirigentin Marzena Diakun, frühere Chefdirigentin in Madrid
  • 5Das Symphonieorchester Vorarlberg mit Musikerinnen und Musikern aus der Bodenseeregion
  • 6Konzerterlebnis im modernen Montforthaus mitten in der Feldkircher Altstadt
  • 7Anreise mit Bus und Bahn im VVV-Netz ist im Ticket inklusive

Praktische Informationen

Tickets

Einzelkarten je nach Kategorie 79 €, 63 €, 52 € oder 37 €. Erhältlich online über jetticket.net, in fünf Vorarlberger Tourismusbüros, in allen Volksbank-Filialen und an der Abendkasse ab einer Stunde vor Konzertbeginn. Welche Kategorien für diesen Termin gelten, sehen Sie direkt beim Kauf.

U35 und Ermäßigungen

Unter 35? Nach einmaliger kostenloser Registrierung gibt es Restkarten am Konzerttag für 20 €, inklusive Zugang zu Proben und Künstlertreffen. Außerdem: 10 % für Ö1-Club-Mitglieder und Volksbank-Vorarlberg-Kunden mit Eigentum, 40 % für Menschen mit Behinderung, freier Eintritt mit Kulturpass.

Anreise mit Öffis

Das Ticket gilt als Fahrkarte für Bus und Bahn im VVV-Netz. Der Bahnhof Feldkirch liegt nur rund 800 Meter entfernt, eine Stadtbus-Haltestelle befindet sich direkt vor dem Haus.

Parken

Die Tiefgarage im Montforthaus bietet 138 Stellplätze, darunter behindertengerechte Plätze mit Lift zu allen Sälen, sowie 30 Fahrradabstellplätze.

Barrierefreiheit

Ebenerdige Zugänge, Leitsysteme für Sehbehinderte und Unterstützung für Hörgeräteträgerinnen und Hörgeräteträger.

Gut zu wissen

SOV-Konzerte dauern laut allgemeinen Angaben etwa 100 Minuten inklusive 20 Minuten Pause. Ende November ist in Vorarlberg mit Kälte und Nässe zu rechnen, planen Sie warme Kleidung für den Weg ein. Im Haus gibt es das Restaurant „E3“.

Übernachten

Wer nach dem Event nicht mehr fahren will: Das Blaue Rose liegt nur 100 m vom Veranstaltungsort entfernt, das Best Western Central Hotel Leonhard 100 m — weitere Unterkünfte mit passendem Check-in-Datum in der Übernachten-Box weiter unten.

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Häufige Fragen

Wann und wo findet das Konzert statt?

Am Samstag, 28. November 2026, um 19:30 Uhr im Montforthaus Feldkirch, Montfortplatz 1, 6800 Feldkirch. Am Sonntag, 29. November 2026, wird das Programm um 17:30 Uhr im Festspielhaus Bregenz wiederholt.

Wer dirigiert und wer ist der Solist?

Das Symphonieorchester Vorarlberg spielt unter der Leitung der polnischen Dirigentin Marzena Diakun. Solist ist der Cellist Sebastian Klinger, Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Was steht auf dem Programm?

Robert Schumanns Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129 sowie Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 9 e-Moll „Aus der Neuen Welt“ op. 95.

Was kosten die Tickets?

Einzelkarten kosten je nach Kategorie zwischen 37 € und 79 €. Unter 35-Jährige erhalten nach Registrierung Restkarten am Konzerttag für 20 €. Ermäßigungen gibt es unter anderem für Ö1-Club-Mitglieder, Volksbank-Kunden mit Eigentum, mit Kulturpass und für Menschen mit Behinderung.

Wo bekomme ich Karten?

Online über jetticket.net, in fünf Tourismusbüros in Vorarlberg, in allen Volksbank-Filialen sowie an der Abendkasse ab einer Stunde vor Konzertbeginn.

Wie komme ich am besten zum Montforthaus?

Am einfachsten mit Bus oder Bahn, denn das Ticket gilt als Fahrkarte im VVV-Netz. Der Bahnhof Feldkirch liegt rund 800 Meter entfernt. Wer mit dem Auto kommt, nutzt die Tiefgarage mit 138 Stellplätzen.

Wie lange dauert das Konzert?

Nach allgemeinen Angaben des SOV dauern die Konzerte etwa 100 Minuten inklusive einer 20-minütigen Pause. Für dieses Konzert ist die genaue Dauer nicht gesondert bestätigt.

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