Bild: Hall-Wattens TourismusHall in Tirol, Tirol
Dauerausstellung und lebendiges Museum Mittelalterliche und frühneuzeitliche Alltagskultur. Archäolog:innen bei der Fundbearbeitung. Die Objekte stammen Großteils von Grabungen in Latrinen, den Müllschluckern des Mittelalters. Gemeinsam mit den Hintergrundbildern illustrieren die Originale verschiedene Bereiche des täglichen Lebens vor ca. 500 Jahren. Der lange Weg vom Grabungsfund zum Ausstellungsstück ist wenig bekannt. Museumsbesucher:innen können jeden Mittwoch die Archäolog:innen bei der Fundbearbeitung beobachten und über ihre Arbeit befragen. Die Sammlung umfasst derzeit ca. 2.300 restaurierte Objekte und weit über 140.000 wissenschaftliche Belege/Fundstücke aus über 120 Grabungen . Museumsgeschichte: Das Museum wurde 2006 gegründet. Damals befand es sich in einem spätgotischen Haus in der Altstadt (Salvatorgasse 20). Erst 2008 übersiedelte das Museum in die Burg Hasegg. Die Wissenschaftler der Stadtarchäologie (Bauforscher Dipl.-Ing. Walter Hauser und Stadtarchäologe Mag. Dr. Alexander Zanesco) erforschten im Rahmen eines umfangreichen Revitalisierungsprojektes den spätgotischen Bau, der das Museum beherbergt.
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