Bild: Michael FröschlGrein, Oberösterreich
Das Besondere an der Sonnenuhr ist das Analemma, eine geschwungene Ableselinie, die die jahreszeitlichen Abweichungen der Sonnenzeit automatisch berücksichtigt. Dadurch kann neben der Uhrzeit auch das Datum abgelesen werden.Für die Herstellung wurden besonders genaue Bauteile benötigt. Der 4,17 Meter große Edelstahlring musste auf etwa einen Millimeter genau gefertigt und anschließend exakt ausgerichtet werden.Nach der Montage wurde die Uhr ausführlich getestet und justiert. Dabei konnte die Uhrzeit zunächst auf etwa zehn Sekunden und bei der Eröffnung sogar auf fünf Sekunden genau abgelesen werden. Damit gilt die Sonnenuhr als außergewöhnlich präzise.Die Sonnenuhr ist nun öffentlich am Römerrastplatz im Greiner Hafen zugänglich und durch ihre Lage am Donauradweg eine neue Top-Sehenswürdigkeit für Besucher.
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